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Startseite / Was ist Splashdiving?

Sport. Style. Sommer.

Das ist
Splashdiving.

Freestyle-Wasserspringen, bei dem der Splash zum Finale wird. Mit Akrobatik, benannten Landepositionen und einem Stil, der Dir gehört.

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Ein Springer von oben über dem blauen Schwimmbecken, Archiv 2005.
Über blauem Wasser · 2005 · Originalarchiv SPLASHDIVING International

01 / SPLASHDIVING

Nicht zufällig laut.

Ein Moment in der Luft. Ein Körper, der weiß, was er tut. Dann öffnet sich das Wasser. Was vom Beckenrand nach purem Sommer aussieht, verbindet Bewegungskontrolle, Kreativität und eine bewusst gesetzte Landung.

Der Bayerische Rundfunk beschreibt Splashdiving als Weiterentwicklung der Arschbombe, bei der unter anderem die Ausführung des Sprungs sowie Höhe und Weite der Fontäne bewertet werden; Körperspannung und eigener Freestyle-Charakter gehören dazu. (BR · freizeit)

Christian „Elvis“ Guth mit weit geöffneten Beinen in der Luft vor Bäumen und blauem Himmel, Archiv 2005.
Christian „Elvis“ Guth: echtes Können · 2005 · Originalarchiv SPLASHDIVING International

02 / SPLASHDIVING

Die gemeinsame Sprache: Jump Chart.

Freestyle heißt nicht beliebig. Die Jump Chart gibt den Landepositionen Namen und dem Sport einen gemeinsamen Bezugspunkt. Der BR nennt 13 Sprungformen, darunter Cannonball, Anchor und Board. (BR · die Sprungformen)

Absprung, Bewegung in der Luft und Splashdown werden im Fachbeitrag von Peter Neumann als zusammenhängende Wertungsphasen beschrieben. Welche Anforderungen tatsächlich gelten, bestimmt das jeweilige Wettkampfformat und sein freigegebenes Regelwerk. (Peter Neumann · 2009)

Die originale Jump Chart entdecken ↗

03 / SPLASHDIVING

Auch die Fachwelt schaut hin.

Die Sportwissenschafts-Website der Universität Bielefeld stellt Susanne Kleinalstedes Handout „Das Wasser bewegen – Splashdiving im Schulsport“ bereit, das kreative Sprünge mit angepassten Schwierigkeitsgraden, Teamarbeit und einem klaren Sicherheitsrahmen verbindet. (Universität Bielefeld · Handout)

Bereits 2009 erläuterte Peter Neumann, Professor an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, im Fachmedium „Lehrhilfen für den Sportunterricht“ den Lebensweltbezug, die Motivation und die koordinativen Anforderungen dieser Sportform und behandelte sie als schülernahe Alternative neben dem klassischen Wasserspringen, nicht als Ersatz dafür. (Lehrhilfen · 2009)

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dem Bayreuther Professor Wolfgang Buskies eine Einordnung als Sportart zu; ein Beschluss der gesamten Universität lässt sich daraus nicht ableiten. (Süddeutsche Zeitung · Freising)

04 / SPLASHDIVING

Die Leichtigkeit ist erarbeitet.

Die Mediengeschichte erzählt nicht nur von großen Fontänen. Im taz-Interview von 2015 spricht Christian „Elvis“ Guth über vier Trainingseinheiten pro Woche und darüber, wie kleine Bewegungen einen ganzen Sprung verändern können. (taz · Interview mit Christian Guth) Hinter dem kurzen Auftritt liegt Wiederholung.

Im BR-Beitrag vergleicht Phillip Kinkel Splashdiving mit Street Art: Raum für eine eigene Idee, sichtbar in der Bewegung. (BR · freizeit) Genau dieses Nebeneinander macht den Reiz aus. Sportlicher Anspruch, ohne dass alle gleich aussehen müssen.

Christian „Elvis“ Guth beim Sprung vor blauem Himmel, 2005.
Elvis vor blauem Himmel · 2005 · Originalarchiv SPLASHDIVING International

05 / SPLASHDIVING

Unsere Herkunft ist kein Filter.

Pecklamen Cup 2003. Arschbombe. Die Weltmeisterschaft 2004. Und die erste Nationalmannschaft, die diesen Sommergedanken weitertrug. Aus dem Format von Oliver Hillebrecht wuchs Splashdiving. Christian Guth erinnert sich in der taz an die Bayreuther Anfänge und die Namensentwicklung ab 2006. (taz · Rückblick auf die Anfänge)

Unsere Originalbilder von 2005 zeigen diese Menschen, lange bevor daraus ein digitales Archiv wurde. Keine erfundene Nostalgie. Menschen, die wirklich dort waren.

Die Geschichte weiterlesen ↗ · Das Originalarchiv ansehen ↗

Vier Teammitglieder vor dem gebrandeten Arschbombe-Eurotour-2005-Fahrzeug am Freibad.
Arschbombe Eurotour 2005 · Originalarchiv SPLASHDIVING International

06 / SPLASHDIVING

Dein Stil braucht gute Bedingungen.

Ein beeindruckendes Archivbild ist keine Sprunganleitung. Trainiere nur an freigegebenen Anlagen mit qualifizierter Begleitung und Bedingungen, die zu Deinem Können passen.

Unbekanntes Wasser, gesperrte Anlagen und Gruppendruck sind kein Teil des Versprechens. Der gute Sprung beginnt damit, dass Du auch Nein sagen kannst.

Sicher trainieren ↗ · Schulen & Training ↗

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