
PECKLAMAN CUP 2003
2004 · Arschbombe. Die Weltmeisterschaft
Journal · Rückblick 2004
Die Arschbombe
bekommt eine Bühne.
Aus dem bekannten Sprung wird ein Veranstaltungsformat. „Arschbombe. Die Weltmeisterschaft“ ist ein frühes Kapitel auf dem Weg zu Splashdiving.
Ein vertrauter Sprung. Eine neue Idee drumherum.
Die Arschbombe musste niemand erst erfinden, um aus ihr etwas Eigenes zu machen. Die Idee war, den Sprung aus dem beiläufigen Freibadmoment auf eine gemeinsame Bühne zu holen: als Wettbewerb, als Unterhaltung und als Anlass, zusammenzukommen.
Oliver Hillebrecht beschreibt im Nordbayern-Interview von 2021, dass er 2004 in Bayreuth die erste Arschbomben-Weltmeisterschaft veranstaltet habe. Das Jahr und die Einordnung stehen hier ausdrücklich als seine später veröffentlichte Erinnerung. Nordbayern · 22.08.2021 ↗
Für die Geschichte des Formats ist das ein wichtiger Unterschied: Dieser frühe Wettbewerb hieß noch nicht automatisch so wie die später international auftretende Sportart.
Aus einem deutschen Wort wird ein internationaler Name.
Im selben Interview erzählt Hillebrecht, dass das Interesse aus anderen Ländern einen verständlicheren Namen nötig machte. „Splashdiving“ beschrieb das neue Format, ohne das Wort „Arschbombe“ überall erklären zu müssen. Nordbayern ↗
Ein zeitgenössischer Bericht aus Dillingen hält für 2006 die Umbenennung zur „Splashdiving Worldchampionship“ fest. Die frühe Arschbomben-WM 2004 und die spätere WM-Bezeichnung Splashdiving werden deshalb in diesem Archiv getrennt behandelt. STERN / dpa · 14.08.2006 ↗
Wie der Wettbewerb von 2004 im Detail aussah, ergänzen wir mit den Originalen: Plakaten, Ablaufplänen, Ergebnissen und eindeutig datierten Bildern. Bis dahin bleibt der Text bei dem, was sich tatsächlich zuordnen lässt.
Die ganze GründerperspektiveZeitgenössisch belegt: die Sieger von 2004.
DER SPIEGEL nennt im Bericht vom 16. August 2004 Christian Guth als Weltmeister und Mona Hoffmann als Siegerin des Frauenwettbewerbs. Kader Loth war prominenter Gast, keine aktive Wettkampfteilnehmerin. DER SPIEGEL · 16.08.2004 ↗
Im Oktober 2026 redaktionell aufbereiteter historischer Rückblick, kein vorgetäuschter damaliger Livebericht. Die Archivdatierung folgt dem hier erläuterten Ereignis- oder Quelldatum. Es werden nur zugeordnete Originalbilder verwendet. Bei diesen bestehenden Archivadressen ist der 1. Januar nur eine Jahressortierung, kein Veranstaltungstag.


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