
2007 · Hamburg. Three seconds and a whole world.

2007 · More than the dive stays with us.
Geschichte aus dem Archiv · 2007
Nicht nur der Sprung bleibt.
Ein Turm, ein Kamerateam, gelbe Trikots am Beckenrand. Die Aufnahmen vom Juli 2007 erzählen von einer Sportart, bei der auch das Davor und Danach einen Platz im Bild verdienen.
Wer alles dazugehört.
Der Turm ist der auffällige Treffpunkt. Aber die Kamera bleibt nicht ausschließlich dort: Sie zeigt ein Gespräch mit einer Videokamera, Menschen in gelben Trikots und ein Mikrofon am Beckenrand. In diesen Bildern hat Splashdiving viele Gesichter.
Auf einem Rücken steht eine Botschaft, in einer Reihe sitzt man dicht beieinander. Nicht jeder ist gerade im Mittelpunkt. Gerade deshalb lohnt sich der zweite Blick: Eine Veranstaltung besteht auch aus den Menschen, die zuschauen, filmen oder auf ihren Einsatz warten.





Zwei Richtungen, ein Becken.
In einer Aufnahme sind zwei Springer gleichzeitig über dem Wasser. Andere Bilder geben einem einzelnen Körper Raum vor den Bäumen. Der Hintergrund wechselt, und mit ihm die Wirkung des Sprungs.
Hier stehen die Ansichten nebeneinander, ohne sie zu einer nachträglich erfundenen Sprungfolge zusammenzusetzen. Jede Aufnahme behält ihren eigenen Moment.



Wieder Wasser unter den Händen.
Ein Bild ist fast nur Gischt. Im nächsten ausgewählten Motiv liegt ein Gesicht wieder über der Oberfläche, eine Hand zieht durchs Wasser. Der Wechsel zwischen großem Splash und kleinem Alltagsmoment macht diese Serie so nahbar.
Die Fotografien tragen den Dateinamen-Credit C. Pollok. Ihre Kameradaten führen in den Juli 2007. Die Bildstrecke lässt bewusst offen, was die Fotos allein nicht erzählen: persönliche Gedanken, Namen ohne Beschriftung und sportliche Platzierungen.




