
2015 · Sindelfingen. A weekend by the water.

2015 · Something to keep.
Geschichte aus dem Archiv · 2015
Damit etwas bleibt.
Die Unterlagen von 2015 denken über den Veranstaltungstag hinaus: ankündigen, festhalten und die Geschichte danach zugänglich machen. Das Crewarchiv gibt dieser Arbeit Gesichter.
Vor dem Tag im Bad.
Eine unter dem Datum 12. Februar 2015 abgelegte Kommunikationspräsentation teilt die Arbeit in drei Phasen: vor, während und nach der Veranstaltung. Ankündigungen, Pressematerial, Webseiten und kurze Filme gehören zum Entwurf.
Das sind Planungen, keine belegten Verbreitungszahlen. Sie zeigen, dass der gedachte Zuschauerraum nicht nur aus den Menschen bestand, die am Veranstaltungstag am Becken stehen konnten.
Menschen im Crewarchiv.


Dilan Can und Dominic Szydlik tauchen im bereitgestellten Crewbestand von 2015 auf. Ihre Porträts tragen Kameradaten aus Juni und August. Das eine Bild bewahrt Bühnenatmosphäre, das andere ist ein direktes Porträt im Freien.
Das sind unterschiedliche Fotos, keine Belege für dieselbe Produktion. Sie in ihrer eigenen Form zu erhalten, stellt Menschen vor, ohne eine Backstage-Szene zu erfinden oder eine ungeprüfte Aufgabe zuzuweisen.
Wenn sich das Wasser beruhigt.
Der Entwurf betrachtet auch die Zeit nach einer Veranstaltung: Filmmaterial aufbereiten und Medien zugänglich machen. Ein zur Distribution angebotener Film ist dabei nicht dasselbe wie eine bestätigte Ausstrahlung.
Die Unterscheidung ist wichtig. Die Idee dahinter aber auch: Ein Auftritt endet, ein gut bewahrtes Bild kann den Sport weiter jemandem vorstellen, der nicht dabei war. Originaldateien, Menschen und Daten geben dieser Erinnerung einen festen Boden.
Vor und hinter der Kamera.
Auch die Kamera gehört zur Geschichte dieses Jahrgangs. Eine lange Brennweite am Beckenrand, ein Fotograf im Wasser, Spiegelungen auf dem gewölbten Glas eines Unterwassergehäuses: Diese Bilder wenden sich den Menschen und der Technik hinter den Aufnahmen zu. Andere Ansichten führen zurück zu den Athleten, in Schwarzweiß und mit behutsam helleren Tonwerten. Die Originale tragen Kameradaten vom 29. und 30. August 2015. Namen folgen den Originaldateien, nicht einer Gesichtserkennung. Die jeweiligen Fotocredits gehören zu den einzelnen Bildern; eine pauschale Canon- oder Workshop-Zuordnung wird daraus nicht abgeleitet.













