2026 · Sindelfingen. A weekend by the water.

Before it is called Splashdiving. How a summer at the pool becomes a sport.
Der Ursprung · 2003–2010 · Erinnerungen, aufgezeichnet 2026
Bevor es Splashdiving heißt.
Wie aus einem Freibadsommer eine Sportart wird. Eine Ursprungsgeschichte nach den Erinnerungen von Oliver Hillebrecht, mit zeitgenössischen Berichten abgeglichen.

Die Kapitel dieser Geschichte
- Der Junge auf dem Zehner
- Zwei Arten, dem Wasser zu begegnen
- Niemand erfindet den Sommer
- Bayreuth, Sommer 2003
- 2004: Ein Bad wird zur Bühne
- Das Fernsehen sieht hin
- Die Menschen hinter den Figuren
- Der Brownie, der eigentlich Knaubi heißen müsste
- Patrick Baumann und das Brett
- Auch eine Grenze gehört zur Entwicklung
- Aus Ideen wird ein System
- Ein Name, der weiterreist
- Das Original hat viele Gesichter
Der Junge auf dem Zehner
Im Freibad gibt es diesen einen Jungen. Er steigt auf den Zehner, und unten drehen sich die Köpfe. Manche kennen ihn schon vom vergangenen Sommer. Andere sehen zum ersten Mal, weshalb plötzlich alle nach oben schauen.
Er steht an der Kante. Unter ihm liegt das Becken, um ihn herum ein Publikum, das keines sein muss und es trotzdem wird. Freunde unterbrechen ihr Gespräch. Jemand zieht die Beine vom Beckenrand zurück. Dann springt er, und für einen kurzen Moment gehört ihm die ganze Aufmerksamkeit.
Das Wasser schlägt hoch. Er taucht wieder auf, wischt sich übers Gesicht, hört die Rufe. Am Rand will jemand wissen, ob er den Sprung noch einmal macht. Natürlich will er.
Wer mit Freibädern aufwächst, kennt solche Sommerbilder. Der Beste am Turm bekommt seinen Ruf nicht durch eine Urkunde. Er bekommt ihn von den anderen. Man kennt seinen Sprung, seinen Mut, manchmal auch seine Selbstüberschätzung. Ein paar Wochen lang, vielleicht mehrere Sommer hintereinander, ist er derjenige, an dem sich alle messen.
Lange bevor es eine Jump Chart gibt, gibt es diesen Blick nach oben. Lange bevor jemand Punkte vergibt, gibt es den Wunsch, noch einmal zu springen.
Zwei Arten, dem Wasser zu begegnen
Für eine ältere Spur führt der Weg nach Hawaiʻi: In Darstellungen der hawaiianischen Sprungüberlieferung steht lele kawa für den möglichst spritzerarmen Eintritt ins Wasser und lele pahu für das Springen mit kräftigem Aufschlag und viel Wasserbewegung. Pahu bedeutet „Trommel“, weshalb „wie eine Trommel ins Wasser tauchen“ ein anschauliches freies Bild für lele pahu ist, keine hier behauptete wortgetreue Übersetzung.Quellen: Westfälische Nachrichten zur historischen Unterscheidung · Smithsonian Music
Mit der hawaiianischen Sprungüberlieferung wird Kahekili II. verbunden, der Herrscher von Maui, dessen Lebenszeit gewöhnlich mit ungefähr 1737 bis 1794 angegeben wird. Daraus lässt sich jedoch weder eine direkte Abstammung des heutigen Splashdivings noch ein von ihm erfundener Arschbombenwettkampf ableiten.Quellen: Kahekili II. · Überlieferung zum Klippenspringen
Wichtig ist hier etwas anderes. Die alte Unterscheidung macht zwei Möglichkeiten sichtbar, die uns bis heute vertraut sind: möglichst wenig Spuren hinterlassen oder das Wasser zum Ereignis machen. Das ist keine vollständige Lehre aller Sprungformen. Es ist ein Zugang zu ihrer unterschiedlichen Wirkung.
Im einen Fall bestaunen wir, wie still ein Körper verschwinden kann. Im anderen warten wir auf den Augenblick, in dem das ganze Becken antwortet.
Niemand erfindet den Sommer
Oliver Hillebrecht erfindet die Arschbombe nicht. Er erhebt diesen Anspruch auch nicht. Menschen springen ins Wasser, geben ihren Sprüngen Namen und zeigen einander, was sie können, lange bevor aus seiner Idee ein Veranstaltungsformat wird.
Von Bad zu Bad wechseln die Bezeichnungen. Ein Name, der in einer Stadt selbstverständlich ist, sagt anderswo niemandem etwas. Manche Figuren ähneln sich, manche entstehen aus einer kleinen Veränderung. Was sie verbindet, ist die Lust, etwas Eigenes auszuprobieren und es den anderen zu zeigen.
Oliver kennt diese Welt als aktiver Springer. Was ihn beschäftigt, ist deshalb nicht die Frage, wie sich eine alte Bewegung als neue Erfindung ausgeben lässt. Er fragt sich, was aus ihr werden kann, wenn man sie ernst nimmt.
Wie vergleicht man unterschiedliche Sprünge? Was bewertet eine Jury? Wie bleibt Raum für eine eigene Handschrift, ohne dass der Wettbewerb beliebig wird? Und wie lässt sich ein Sommertag so organisieren, dass daraus im nächsten Jahr wieder etwas entsteht?
Er denkt über ein Format nach. Der Unterschied klingt zunächst klein. Für alles, was folgt, ist er entscheidend.
Bayreuth, Sommer 2003
2003 bekommt die Idee im Bayreuther Kreuzsteinbad eine erste Wettkampfform: den Pecklaman Cup, der in zeitgenössischer Berichterstattung auch als Pecklamann-Cup geschrieben wird. Hinter dem fränkischen Namen steckt das „Peckla“, das Päckchen: die vertraute kompakte Gestalt der klassischen Arschbombe.Quellen: DER SPIEGEL, Rückblick auf den Auftakt 2003 · Geschichte des Pecklaman Cups · DER SPIEGEL
In der Mundart klingt der Begriff regional verankert und lässig. Für die Öffentlichkeit klang der Name PECKLA ohne den Ä-Laut jedoch interessanter, erinnert sich Oliver.
Es gibt bereits andere Arschbombenwettbewerbe und Versuche, aus dem Freibadsprung eine Veranstaltung zu machen, erinnert sich Oliver. Sein Anfang braucht deshalb keinen erfundenen Alleinanspruch. Er muss vor allem etwas leisten, das über diesen einen Tag hinaus trägt.
Aus der Sicht des Springers zählt der Versuch. Aus der Sicht des Veranstalters beginnt die Arbeit schon davor und hört lange danach nicht auf. Menschen müssen wissen, wann sie antreten, was von ihnen erwartet wird und weshalb eine Wertung zustande kommt.
Im Kreuzsteinbad treffen diese beiden Perspektiven aufeinander. Oliver bringt seine Erfahrung im Wasser mit und beginnt, ihr eine Form außerhalb des Wassers zu geben.
Der erste Wettbewerb macht eine Fortsetzung denkbar. Ein Jahr später wächst daraus „Arschbombe. Die Weltmeisterschaft“ in Bayreuth, die im August 2004 bereits überregional Aufmerksamkeit erhält.Quellen: DER SPIEGEL, 16. August 2004
2004: Ein Bad wird zur Bühne
Jetzt stehen nicht nur Freunde am Beckenrand. Kameras richten sich auf den Turm, Reporter wollen verstehen, was hier entsteht. Der zeitgenössische Bericht beschreibt einen Wettbewerb mit Pflichtsprung, weiteren Landefiguren, unterschiedlichen Schwierigkeiten und einer Jury: Hinter dem ungewöhnlichen Namen steht bereits ein gegliedertes Wettkampfsystem.Quellen: DER SPIEGEL
Für Oliver fühlt sich die Aufmerksamkeit überwältigend an. In seiner Erinnerung wird Bayreuth für ein Wochenende zu einem Ort, an dem immer noch ein Kamerateam auftaucht, noch jemand eine Frage stellt, noch jemand Bilder braucht. Für die Menschen vor Ort ist es ein Erlebnis, das ihre Vorstellung von der eigenen Reichweite verändert.
Christian „Elvis“ Guth gewinnt den Wettbewerb der Männer, Mona Hoffmann den der Frauen; beide Namen hält die damalige Berichterstattung fest. Aus Menschen, die das Wasser und das Springen lieben, werden Gesichter eines Formats.Quellen: DER SPIEGEL
Aber zwischen den Aufnahmen, den Interviews und dem Applaus bleibt die eigentliche Frage bestehen. Schaut die Welt nur auf eine ungewöhnliche Sommergeschichte? Oder sieht sie gerade den Anfang von etwas, das bleiben kann?
Das Fernsehen sieht hin
Es ist eine Zeit, in der Sport und Unterhaltung im deutschen Fernsehen neue Verbindungen eingehen: Die Wok-WM startet 2003, das TV total Turmspringen folgt 2004. Für Oliver gehört das Stichwort „Physical Entertainment“ zur damaligen Aufbruchsstimmung: körperliche Leistung, Persönlichkeit und ein Wettbewerb, den man gern gemeinsam anschaut.Quellen: HORIZONT zur Geschichte der TV-total-Formate
Er erinnert sich an Gespräche in Köln, an die Schanzenstraße, an die Vorstellung seines Konzepts. Nach seiner Schilderung steht dabei auch ein gemeinsamer Arschbombenwettbewerb im Umfeld von ProSieben zur Diskussion. Er erklärt Abläufe, Entscheidungen und die Überlegung hinter dem Format.
Ein gemeinsames Arschbombenformat entsteht daraus nicht. Was Oliver mitnimmt, ist die Erfahrung, dass die Idee auch jenseits des Freibads Interesse weckt. Für seinen eigenen Weg reicht ein Fernsehauftritt allerdings nicht. Das Springen soll weitergehen, wenn die Kameras längst abgebaut sind.
Die Menschen hinter den Figuren
In Olivers Erinnerung an die Entwicklung der frühen Landepositionen stehen Menschen im Mittelpunkt: Patrick Baumann, Christian „Elvis“ Guth, Dominik Dehmel und Michael Schmidt gehören zu dem Kreis, in dem gemeinsam mit ihm ausprobiert, beobachtet und weitergedacht wird. Ron Knaub und Thorsten Braun gehören ebenso in diese Geschichte. Und wenn Oliver von damals erzählt, fällt auch der Rufname „Mufti“.
Eine Figur entsteht nicht allein dadurch, dass jemand ihr am Schreibtisch einen Namen gibt. Zuerst steht ein Körper im Wasser, eine Idee wird ausprobiert, andere schauen genau hin. Sie erkennen einen Unterschied, diskutieren ihn, erinnern sich beim nächsten Training daran.
So bekommt das frühe Repertoire seine Eigenheiten. Einige Namen bleiben sofort hängen. Andere kommen auf Wegen zustande, die sich später niemand mehr ausdenken könnte.
Die Jump Chart hält diese Formen fest. Was vorher zwischen einzelnen Springern und ihrem jeweiligen Bad lebt, wird auf einer Tafel sichtbar, bekommt eine Bezeichnung und lässt sich innerhalb eines gemeinsamen Systems wiedererkennen.

Der Brownie, der eigentlich Knaubi heißen müsste
Eine dieser Geschichten beginnt bei Ron Knaub. Oliver schreibt ihm die Entwicklung der später als Brownie beziehungsweise Brauni bekannten Landeposition zu. Ron und Thorsten Braun verbindet man im frühen Team mit diesem Sprung; der überlieferte Name weist allerdings auf den Falschen.
Nach Olivers Erinnerung wird im Büro des damaligen Arschbomben-Headquarters bei der Benennung etwas verwechselt. Aus dem für Ron gedachten „Knaubi“ wird „Brauni“. Unter dieser Bezeichnung landet die Figur auf der ersten Jump Chart von 2004, so erzählt er die Entstehung.
Man fragt Ron noch, ob der Name geändert werden soll. Ron besteht damals nicht darauf, erinnert sich Oliver. Die Bezeichnung bleibt und löst sich mit der Zeit von dem kleinen Versehen, aus dem sie entsteht.
Für die Geschichte des Sports ist es deshalb wichtig, beides nebeneinander stehen zu lassen. Der bekannte Name bleibt Brownie oder Brauni. Die Entwicklung dieser Figur schreibt Oliver Ron Knaub zu, nicht allein dem Namen Braun.
Es ist eine Erinnerung mit einem Lächeln darin. Zugleich gibt sie einem Menschen seinen Platz zurück, den man an einer gedruckten Sprungtafel nicht ablesen kann.
Patrick Baumann und das Brett
Beim Brett wird Oliver besonders deutlich. Die Urheberschaft für diese Figur in der Entwicklung des frühen Teams schreibt er Patrick Baumann zu. Patrick soll mit dem Sprung verbunden bleiben, nicht hinter dessen Bekanntheit verschwinden.
In Olivers Erinnerung ist der Moment noch nah. Patrick springt bewusst aus zehn Metern. Die anderen aus dem Kreis stehen dabei, sehen zu, warten auf den Kontakt mit dem Wasser.
Dann donnert es. Für einen Augenblick ist da nur dieser Aufschlag, und gleich darauf das Lachen der Gruppe, so wie Oliver es bis heute erzählt. Sie erleben zusammen etwas, das ihnen im Gedächtnis bleibt und später einen festen Namen trägt: das Brett.
Für die Geschichte dieser Mannschaft und ihrer Jump Chart gehört Patricks Name deshalb zum Brett. Es ist eine Zuordnung, die Oliver ausdrücklich festhalten will, damit mit der Figur auch ihr Entwickler in Erinnerung bleibt.
Ruhm beginnt manchmal mit einem Pokal. Hier beginnt er mit Menschen, die noch viele Jahre später genau wissen, bei wem sie damals am Beckenrand stehen.
Auch eine Grenze gehört zur Entwicklung
Nicht jede neue Idee wird Teil der Jump Chart. Oliver erinnert auch an Brian Dee Müller und eine weitere Landeposition, die er in seiner heutigen Schilderung „Zoom“ nennt und die wegen ihrer Gefährlichkeit nicht in das offizielle Repertoire aufgenommen wird.
Es ist ein wichtiger Teil der Aufbaugeschichte. Eine Sportart braucht nicht nur Menschen, die Möglichkeiten entdecken. Sie braucht auch Entscheidungen darüber, was nicht zum geregelten Wettbewerb gehört.
Die hier erzählten Sprünge sind historische Erinnerungen an erfahrene Athleten, keine Anleitung zum Nachmachen. Training gehört in fachkundige Begleitung und auf dafür freigegebene Anlagen; gerade ein spektakuläres Archivbild sagt nichts darüber aus, was für einzelne Besucher sicher ist.
Aus Ideen wird ein System
Oliver Hillebrecht, der in den damaligen Berichten noch unter dem Namen Oliver Schill erscheint, arbeitet an der Struktur hinter dem Wettkampf. In seiner Rückschau gehören dazu die Jump Chart, das Reglement, die Punktebewertung, die Veranstaltungsabläufe und das technische Gewerk.Quellen: DER SPIEGEL 2004 · STERN / dpa 2006
Auf dem Papier wirkt manches davon unspektakulär. Am Veranstaltungstag entscheidet es darüber, ob Menschen aufeinander vertrauen können. Ein Springer muss wissen, was zählt. Eine Jury muss nachvollziehbar urteilen. Ein Veranstalter braucht einen Ablauf, der nicht von einer einzigen guten Idee am Mikrofon abhängt.
Zusammen mit Anne Schmidt-Gahlen baut Oliver nach seiner Erinnerung die organisatorische und vermarktende Arbeit aus. Gespräche, Planung, Unterlagen, Termine und die Verbindung zwischen den Veranstaltungen schaffen das, was im fertigen Film kaum zu sehen ist: Kontinuität.
Auch die sportwissenschaftliche Beschäftigung gehört dazu. Oliver nennt Professor Wolfgang Buskies und Ulrich Fehr von der Universität Bayreuth als die Fachleute, die sich nach seiner Erinnerung früh mit der entstehenden Sportart befassen. Ein späterer Bericht führt die Anerkennung als Sportart auf Buskies im Jahr 2006 zurück. Gemeint ist hier die fachliche Einordnung durch einen Sportwissenschaftler, nicht ein förmlicher Beschluss eines Sportverbands.Quellen: Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2022
Diese Beschäftigung verändert den Blick auf das Geschehen. Hinter dem lauten Kontakt mit dem Wasser stehen Bewegungen, die sich betrachten, trainieren und beurteilen lassen. Der Spaß verschwindet dadurch nicht. Er bekommt einen Rahmen, in dem Leistung sichtbar wird.

Ein Name, der weiterreist
2006 trägt die Weltmeisterschaft in Dillingen den Namen Splashdiving Worldchampionship; die zeitgenössische Berichterstattung verbindet die Umbenennung ausdrücklich mit dem Wunsch nach internationaler Verständlichkeit. Das Wort Arschbombe gehört zur Herkunft. Splashdiving lässt sich über diese Herkunft hinaus mitnehmen.Quellen: STERN / dpa, 14. August 2006
Für Oliver ist bis 2010 die wesentliche Aufbauarbeit am Format geleistet. Das bedeutet in seinem Rückblick nicht, dass eine Sportart fertig wäre. Es bedeutet, dass aus einem einzelnen Wettbewerb ein wiederholbares System mit eigenem Namen, eigenen Bildern und einer erkennbaren Mannschaft wird.
Er produziert Filmmaterial und gibt es in die internationale Distribution. Deren Umfang beschreibt er heute mit mehr als 200 Ländern. So wird aus der Aufgabe, einen Wettbewerb zu organisieren, auch die Aufgabe, einem weit entfernten Publikum davon zu erzählen.
Die Bilder können dorthin reisen, wo keiner das Kreuzsteinbad kennt. Man muss kein fränkisches Wort verstehen, um zu sehen, wie ein Mensch abspringt, in der Luft arbeitet und das Wasser auf einmal hoch über den Beckenrand steigt.
Das Original hat viele Gesichter
Am Anfang steht keine Erfindung des menschlichen Bewegungsdrangs. Da ist ein Mensch am Wasser, der springen will, und ein anderer, der hinschaut. Was in Bayreuth daraus wächst, trägt die Handschrift eines konkreten Formats und der Menschen, die es aufbauen.
Oliver gibt der Idee Struktur und arbeitet mit Anne daran, sie über einzelne Veranstaltungen hinaus zu tragen. Die Springer bringen ihre Fähigkeiten, ihre Figuren und ihre Eigenheiten ein. Ein Name wird verwechselt. Ein Brett donnert aufs Wasser. Jemand lacht so sehr, dass die Erinnerung Jahrzehnte später noch warm ist.
Aus dem Pecklaman Cup 2003 und „Arschbombe. Die Weltmeisterschaft“ 2004 führt der Weg zu Splashdiving. Die Geschichte gehört nicht nur demjenigen, der sie organisiert. Sie gehört auch denen, ohne die es nichts zu organisieren gäbe.
Vielleicht liegt genau darin die Kraft dieses Anfangs. Man kann ein Regelwerk aufschreiben, einen Turm verkleiden und eine Kamera aufstellen. Dass Menschen Jahre später noch von einem gemeinsamen Sommer erzählen wollen, lässt sich nicht bestellen.
Sie erzählen, weil sie dabei sind. Weil sie einander kennen. Und weil unter all den Namen, den Reisen und den Bildern noch immer dieses vertraute Gefühl liegt: Gleich springt jemand. Schau hin.


